über mich

Wolfgang's HometownIch wurde am 15. November in Marsberg, Deutschland, geboren. Nach dem Abitur und Ableistung des Bundeswehrdienstes matrikulierte ich 1988 an der Philipps Universität in Marburg. 1991-92 studierte ich an der Keio Universität in Tokio, Japan, und 1994 erhielt ich meinen M.A.  in Japanologie und Medienwissenschaften. Im selben Jahr nahm ich eine Stellung als Koordinator für Internationale Beziehungen in der Präfektur Okinawa an und arbeite an dem Aufbau des Deutschen Kulturdorfes auf der Insel Miyakojima.

Dort ging ich eines Abends durch die Zuckerrohrfelder des Dorfes Ueno als ich eine Stimme sagen hörte, „Wolfgang, I want you to minister." Als Deutscher in einer kleinen, ländlichen Insel in Japan war ich überrascht meinen Namen auf English zu hören. Darüberhinaus verstand ich das Wort „minister" nicht! Ich war mir nicht sicher, was ich von dem ganzen Ereignis halten sollte, da ich niemanden um mich herum sah. Aber ich entschied mich nach Hause zu gehen, und die Bedeutung des Wortes im Lexikon nachzuschauen. Die wesentlichen Bedeutungen bezogen sich entweder auf eine Regierungsinstitution oder auf den religiösen Dienst. Ich lernte, daß die deutsche Sprache keinen equivalenten Begriff besitzt, und den einzigen Sinn den ich der Bitte oder der Aufforderung geben konnte was es, daß ich wohl zum Priesterdienst berufen worden war.

 Ich war in der römisch-katholischen Kirche aufgewachsen und fühlte mich unvorbereitet mit dieser religiösen Erfahrungen umzugehen. Es war mir klar, daß ich mir entweder die ganze Sache eingebildet hatte oder daß es sich tatsächlich um eine geistliche Erfahrung handelte. Auf der Suche nach Antworten wandte ich mich den Christen in Okinawa zu und fand in in der Militärdiensteinrichtung einer Pfingstkirche konkrete Anhaltspunkte, die es mir erlaubten meine Erfahrung zu verarbeiten.

Sugar Cane FieldAugenscheinlich hatte Gott sich entschieden, mit mir zu sprechen (entweder das, oder ich war verrückt geworden, und ich zog verständlicherweise ersteres dem letzteren vor). Ich entschied mich, Gott zu antworten und teilte ihm mit, daß ich noch nicht bereit war, Priester zu werden. Auf eine gewisse Weise zumindest beendete das die Episode für mich. Aber Gott sprach ein zweites mal zu mir. Zwei Wochen später, an einem Samstag Nachmittag, hörte ich die Stimme noch einmal, mit genau denselben sechs Worten: „Wolfgang, I want you to minister.”

Nachdem ich die Pfingstler wiederum um Erklärung bat, erfuhr ich von der biblischen Geschichte Gideons. Ich besaß kein Fell, aber die Pfingstler erklärten mir, daß auch ein Badehandtuch herhalten würde. Und so entschied ich mich, einen neuen Schritt zu wagen. Ich nahm ein Handtuch, ging nach draußen, und bat Gott, mir in einer handgreiflicheren Art und Weise zu antworten. Wenn Gott tatsächlich wollte, daß ich mich dem "Gottesdienst" widmete, dann musste er das schon klar und deutlich sagen. Ich breitete das Handtuch aus und bat Gott, dasselbe zu verbrennen, oder darauf zu schreiben, oder es nass zu machen. Was auch immer helfen würde mir klar zu machen, daß ich mir nicht alles nur einfach eingebildet hatte. Als ich zurück in mein Zimmer ging und die Tür schloss, mit der Erwartung das Handtuch am nächsten Tag zu untersuchen, sprach Gott mit aller Deutlichkeit zu mir, daß er nichts unternehmen würde, um mich von etwas zu "überzeugen" das ich aus eigenem Willen tun musste. Gott hatte mich nie in meinem Leben zu etwas gezwungen und würde das auch jetzt nicht tun. „Du weist, um was ich dich gebeten habe," sagte Gott. Und das war tatsächlich der Fall.

Inspiriert durch mein ungewöhnliches Ereignis, kündigte ich meine Anstellung und änderte meinen Lebenskurs. Ich schrieb mich in ein Seminar der Pfingstkirche in den USA ein und began ein Studium der Theologie. Das erschien mir die logische Folge, da es Gott aus irgendeinem Grund bevorzugt hatte, Englisch mit mir zu sprechen (auch wenn ich nicht alles verstand), und da die Pfingstler mir grundlegend neue Perspektiven eröffnet hatten. Überraschenderweise lernte ich, daß das Wort „ministry" mehr als Priesterdienst bedeuten konnte.

1999 erhielt ich meinen Abschluß vom Church of God Theological Seminary und matrikulierte in ein Doktorstudium in systematischer Theologie und Ethik an der Marquette University. Nach dem Erwerb meines Doktortitels nahm ich eine Anstellung an für zwei Jahre am Boston College zu unterrichten. Seit 2005 unterrichte ich nun im Magister und Dokortprogram der Regent University.

I traf meine Frau Michelle während dieser Reise des Glaubens. Wir studierten beide am Seminar und heirateten am 9. Juni, 1996, in Cleveland, Tennessee. Wir leben zur Zeit in Virginia Beach und haben einen Sohn, Noah Alexander, der damit beschäftigt ist aufzuwachsen. Nun ja, in einem gewissen Sinne trifft das auch auf mich zu.