LEHRVERANSTALTUNGEN
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Diese Seite ist mit speziellem Blick auf meine Studenten in meine verschiedenen Lehrveranstaltungen aufgeteilt. Hier können Sie Informationen über bestimmte Kurse und Seminare finden, inklusive verschiedener Unterrichtsmaterialien und Lerhkalender. All Kurse sind auf Englisch abgehalten, und entsprechende Materialien sind nicht in deutscher Sprache erhältlich. Die untenstehende Liste gewährt Ihnen Zugriff auf meine regulären Kurse. Für andere Lehrveranstaltungen, die ich unregulär in bestimmeten Semestern anbiete wenden Sie sich bitte an das Depot der Schule. Sie benötigen den Adobe Reader um die Materialien zu lesen. |
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Hier ist ein kurzes Video über meine Ansicht, systematische Theologie zu unterrichten (auf Englisch).
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Erfolgreiches Lehren umfasst jeden Studenten im Zusammenhang des gesamten Unterrichts. Meine Lehrpraxis ist nicht auf einer philosophischen Idee basiert, sondern besteht auf der Ausübung der Liebe. Ein guter Lehrer liebt seine Schüler und hat Verständnis für deren kulturellen, ethnischen, sozialen, und persönlichen Hintergründe. Es gibt keine neutrale Kommunikation von Inhalten. Der Lehrer sollte fähig sein, sich den Herausforderungen einer jeden Klasse anzupassen. In diesem Sinn ist Unterricht immer eine gemeinsame Reise des Lernens. Es ist ein gemeinsamer Weg des Lehrers und der Studierenden ausgerichtet auf ein gemeinsames Ziel. Der Lehrer hat die Verantwortung, alle Studenten zum Erreichen dieses gemeinsamen Ziels zu verhelfen indem allzeit eine deutliche Ausrichtung des Unterrichts, der Erwartungen und Perspektiven, Herausforderungen und Möglichkeiten angeboten wird. So wird das Lehren im wahren Sinne eine gemeinsame Entdeckungsreise. Sowohl der Lehrer als auch der Student sind an dieser Reise beteiligt. Als eine gemeinsame Reise sollte die Lehre der Theologie den generell etablierten Pfaden der christlichen Tradition folgen und zur selben Zeit auch ein dynamisches Element einschließen, das die persönliche Weiterentwicklung der Studenten und des Lehrers auf dieser Reise ermöglicht. Diese Weiterentwicklung ist nicht nur eine intellektuelle; das Verständnis der Lehre als Reise schließt die gesamte Persönlichkeit innerhalb der Weiterentwicklung der gesamten Gruppe der Lernenden mit ein. Alle Beteiligten sind aktiv auf dieser Reise, sei es auch in je unterschiedlichen Kapazitäten und Verantworlichkeiten. Lehren und Lernen sind nicht ausschließlich intellektuelle Produkte sondern beinhalten auch die Praxis, Rituale, und Angewohnheiten aller Beteiligten, die es auszubilden gilt. Mit den Worten einer Philosophie der Lehre, es erscheint mir die Verantwortung des Lehrers zu sein, den Lernenden Azimuts bereitzustellen, d.h. die Mittel mit deren Hifle ein objectives Ziel gefunden und die Richtung der gemeinsamen Reise zu diesem Ziel aufgrund des eigenen Bewußtseinshorizontes gemessen werden kann. Die Bedeutsamkeit von Azimuts ist es, daß sie es einem jeden Beobachter erlauben, die Koordinaten eines bestimmten Objektes zu etablieren mit Berücksichtigung der gemeinsamen Richtung und der Überschneidung des Objektes mit den individuellen Bewußtseinshorizonten aller Lernenden. Es ist deshalb die besondere Aufgabe des Lehrers, den Studenten zu einem Verständnis zu verhelfen sowohl des eigenen Horizontes, als auch der Fähigkeit jenen Horizont zu vermessen, und der Werkzeuge, die zu dieser Aufgabe der lernenden Gruppe notwendig sind. Alle Azimuts benötigen ein Bezugsobjekt. Der Lehrer sollte deutlich and klar sein in der Beschreibung dieses Objektes in allen Unterrichtsmaterialien, den einzelnen Lehrveranstaltungen, Aufgaben, und Beurteilungen. Ein Lehrer sollte fähig seine abstrakte Objekte zu verbildlichen, so daß sie auf einer konkreten und bedeutsamen Weise in den bestimmten Situationen und Umständen des jeweiligen Studenten aufgenommen werden können. Obwohl etablierte Formen gemeinsamer Verbildlichung abstrakter Objekte hilfreich sein können, sollte es dem Lehrer möglich sein, Perspektiven anzubieten, die es allen Studenten erlauben, gemeinsam die Entdeckungsreise zu beginnen und zu beendigen. Der Unterricht ist deshalb eine vieldimensionale Aktivität. Er reicht weit über das jeweilig beherrschende Objekt, die Disziplin, oder die Gruppe der Lernenden hinaus und sollte immer in seinem vollen Potenzial innerhalb der Möglichkeiten einer Formung und Umformung von den Bedeutungshorizonten der Lernenden gesehen werden. Lehrer müssen sich sowohl der potentiellen Einflüsse der Studienobjekte als auch ihrer eignen Person auf das gesamte Leben der Studenten bewußt sein. Ein jeder Student muss deshalb ernst genommen werden als gesamte Person, die mit ihren eigenen Energien an einer gemeinsamen und dynamischen Reise des Lernens teilnimmnt. Die besondere Charakteristik eines Lehrers ist deshalb eine konsistente und professionelle Einstellung der Verfügbarkeit; die Freiheit anwesend zu sein, wenn man gebraucht wird. Diese Eigenschaft hat sowohl eine introvertierte als auch extrovertierte Dimension. Als Introversion ist die Verfügbarkeit eine wesentlich beziehungshafte and umformende Charakteristik, die eine radikale Offenheit zu sich selbst und anderen einschließt. Um sich auf andere beziehen zu können, muss der Lehrer zunächst offen sein für seine eigenen Begrenzungen, Ängste, Talente, und Kapazitäten. Diese Weise des kritischen Denkens verlangt zu allen Zeiten Selbsterfahrung, Geduld, Disziplin, Bescheidenheit, Deutlichkeit, Konsistenz, und Glauben. Das Lehren kann dadurch zu einem wahren Ausdruck des Lehrers werden. Die Erwiderungen der Studierenden können dann auch dem Lehrer über die sich ändernden Aspekte des Lernens Auskunft erteilen. Als Extroversion beinhaltet die Verfügbarkeit für andere die Fähigkeit, dieselbe Form des kritischen Denkens an die Studierenden zu vermitteln. Dieser Aspekt verlangt zu allen Zeiten eine klare, transparente, ehrliche, und fürsorgende Gegenwart des Lehrers in allen Aspekten seiner Persönlichkeit. Verfügbarkeit sollte ihren Ausdruck finden in einer Lehrstundenplannung, die die Ziele des Unterrichts gleichwertig an alle Studenten zu vermittelt versucht. Sie sollte darüberhinaus sichtbar werden in hilfreich, logisch, und klar strukturierten Lehrplänen und einer systematischen, verständlichen Erklärung der Lehrziele, um eine solide Grundlage für den gemeinsamen Fortschritt aller Studierenden zu schaffen. Diese sollte begleitet sein durch eine immerwährende Beurteilung der Weiterentwicklung der Studenten im Lesen, Schreiben, und verbaler Kommunikation. Beurteilungsmaßnahmen sollten das Unterrichtsmaterial adäquat bewerten können und die Studierenden zu weiterführendem Lernen motivieren. Der Lehrer sollte diesen Charakter des Lernens und Unterrichtens als einen öffentlichen und sozialen Akt repräsentieren und die jeweilige Institution auf eine professionelle Weise vertreten mit Enthusiasmus für das Unterrichtsfach und einer Bereitwillingkeit, den Studenten auch in privaten Angelegenheiten zur Verfügung zu stehen. Wenn der Lehrer aufhört nur Lehrer zu sein, und mit den Studierenden als ganzer Mensch in Verbindung tritt, werden auch die Studenten aufhören, sich lediglich als Studierende zu verstehen und die gemeinsame Reise mit Gewissenhaftigkeit und Verständnis für die bevorstehenden Herausforderungen aller Beiteiligten antreten.
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